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Ziel des Projektes

Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern verfolgen wir mit „Fahrrad macht mobil“ das Ziel, Flüchtlingen und Menschen mit geringen finanziellen Mitteln eine gewisse Mobilität und dadurch gesellschaftliche Teilhabe und Integration zu ermöglichen.

Was wir machen

Montags und samstags treffen wir uns in der Lagerhalle an der Gerberstraße, in der Ende 2015/Anfang 2016 mit Beginn des Projektes eine Begegnungswerkstatt entstanden ist. Dort reparieren Ehrenamtliche, darunter auch Flüchtlinge gebrauchte Fahrräder. Die Fahrräder stammen alle aus Spenden von Bürgerinnen und Bürgern aus Krefeld und der Umgebung. Bevor die Räder repariert oder gelegentlich auch ausgeschlachtet werden, registrieren wir sie und lassen sie polizeilich überprüfen.

Wer bekommt wie ein Rad?

Die reparierten Fahrräder werden ausschließlich an Geflüchtete und Menschen mit geringen finanziellen Mitteln ausgegeben. Während der Öffnungszeiten (montags 15:30 – 17:30 Uhr und samstags 10:00 – 12:00 Uhr) können, sofern Fahrräder fertig repariert sind, Interessierte gegen Vorlage eines Berechtigungsnachweis ein Rad für 10 bis 30 Euro erwerben. Für diese Summe gibt es zu dem Rad auch einen personalisierten Fahrradpass und ein Sicherheitsschloss. Wir haben uns im Projekt bewusst für eine „Bearbeitungsgebühr“ entschlossen, da wir so Missbrauch verhindern und zum anderen den Fahrrädern dadurch eine Wertigkeit geben (denn „wat nix kost´, is auch nix“).

Theoretische und praktische Verkehrsschulungen

Einmal im Monat findet ein kostenlose theoretische Verkehrsschulung statt, mit der wir für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr werben wollen. Die rund zweistündige theoretische Schulung dient zur Aufklärung über die allgemeine Straßenverkehrsordnung in Deutschland und wichtige Sicherheitshinweise speziell für Fahrradfahrer.

Die praktischen Verkehrstrainings finden wöchentlich statt, sofern das Wetter trocken ist. Fahrrad Fahrneulinge und -anfänger, unabhängig von Alter oder Geschlecht, sind hier genau richtig. Sie haben die Möglichkeit mit einem „Fahrschulrad“ oder ihrem eigenen Drahtesel das Fahrradfahren in ihrem eigenen Tempo zu erlernen und zu trainieren.

 Kooperationspartner und Unterstützer

  • Sozialwerk Krefelder Christen e.V.
  • ADFC Krefeld
  • FahrRad! AktionsKReis
  • Freie evangelische Gemeinde
  • St. Augustinus Behindertenhilfen Krefeld

Das Projekt wird, aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, gefördert durchdie Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Für die Einrichtung des Begegnungsbereiches, wie beispielsweise einer Couch und einer Kaffeemaschine, haben wir Mittel aus dem Förderprogramm „Zusammenkommen und Verstehen“ des NRW Landesministeriums für Arbeit, Integration und Soziales erhalten.

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