Das Interesse an „Fahrrad macht mobil“ ist ungebrochen!

img_2032

So sah die Halle noch im Oktober vergangenen Jahres aus….

Vor genau einem Jahr startete das Projekt „Fahrrad macht mobil“ mit dem Ziel, Geflüchteten und Menschen mit geringen finanziellen Mitteln Mobilität zu ermöglichen, damit sie Termine besser wahrnehmen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Seither ist viel passiert:

Nach dem Ende 2015 Kooperationspartner gewonnen, Strukturen aufgebaut, die Halle entrümpelt und eingerichtet war, konnte es dann Anfang 2016 richtig losgehen. Mithilfe eines Spendenaufrufes kamen schnell über 100 Fahrradspenden zusammen. Während dieser Zeit geriet zunehmend auch die Frage nach Verkehrsicherheit in den Projektfokus. So wurde eine theoretische Verkehrsschulung entwickelt, an der Interessierte teilnehmen sollten, um ein Fahrrad zu erhalten. Die Spendenräder wurden fleißig aufbereitet, repariert oder ausgeschlachtet, sodass nach der Eröffnungsfeier am 20. Februar die ersten Fahrradschulungen und –ausgaben stattfinden konnten. Durch gemeinsame Reparaturen und Fahrradausgaben entstand in der Werkstatt ein Ort für Begegnungen und die Möglichkeit zum Austausch. Jeden Montag, Mittwoch und Samstag treffen sich in der Halle an der Gerberstraße Menschen unterschiedlichsten Alters und Nationalität in unserer Begegnungswerkstatt, um miteinander Fahrräder zu reparieren, sich kennen zu lernen oder einfach nur um miteinander Zeit zu verbringen und Spaß zu haben. Mittlerweile wurden über 300 Fahrräder gespendet, über 220 Menschen nahmen an den Verkehrsschulungen teil und rund 200 Menschen sind nun mit einem Rad aus dem Projekt mobiler in der Stadt unterwegs.

img_3207

…und so am vergangenen Samstag 1.Oktober 2016

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen ehrenamtlichen Helfern herzlich bedanken. Ohne eure aufopferungsvolle Arbeit wäre die Umsetzung des Projektes nicht möglich gewesen! Ihr seid klasse!

Der Zuspruch aus der Bevölkerung in Form von Fahrrad- und Materialspenden hat uns überwältigt. Auch hierfür möchten wir Danke sagen.

Ein großer Dank gilt natürlich auch unseren Kooperationspartner: Dem ADFC, dem FahrRad! Aktionskreis, der Freien evangelischen Gemeinde und dem Sozialwerk Krefelder Christen e.V.. Nur durch eure Mithilfe konnte das Projekt zu dem werden, was es ist.

Danke auch allen weiteren Unterstützern für die Hilfe und den Zuspruch: Anstoß e.V., AWi Design, der Eingliederungswerkstatt Uerdingen, der St. Augustinus Behindertenhilfe Krefeld, den Ehrenamtlichen vom Café Sarah.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Zur Werkzeugleiste springen